Wann ist eine Wohnungszuweisung ausgeschlossen?

Eine Wohnungszuweisung kommt gemäß § 2 Abs. 3 nicht in Frage, wenn

  • keine weiteren Verletzungen zu befürchten sind und dem Opfer das Zusammenleben mit dem Täter noch zuzumuten ist,
  • der Anspruch nicht innerhalb von drei Monaten schriftlich gegenüber dem Täter eingefordert wird,
  • besondere Belange des Täters entgegenstehen oder
  • nur mit einer Verletzung gedroht wurde und keine unbillige Härte für das Opfer besteht.